GOTT KENNEN LERNEN

Der christliche Glaube geht von einem positiven Gottesbild aus. Gottes Liebe gilt allen Menschen unabhängig von Herkunft, Rasse, sozialem Umfeld und Religion. Das christliche Menschenbild hingegen geht davon aus, dass der Mensch von sich aus nicht gut ist und sich grundsätzlich in Geschichte und Gegenwart von einem Lebensbild leiten lässt, das von Gott abgewandt ist.

Die Bibel spricht davon, dass Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, vom Wunsch beseelt ist, mit seiner Schöpfung in enger Gemeinschaft zu leben. Der Mensch sucht aber - in sich gekehrt, vom Nächsten und von Gott abgewandt - sein Glück ohne Gott. Aus diesem Grund hat sich Gott selbst in seine Schöpfung hineinbegeben und wurde in Jesus Christus Mensch.

Jesus Christus, ganz Gott und ganz Mensch, kam in diese Welt - nicht um die Welt zu richten, sondern um den Menschen vor den Konsequenzen seiner Gottferne zu retten. Während seines irdischen Lebens modellierte Jesus - sichtbar für alle Menschen - ein Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Die Türe zur ewig gültigen Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch steht durch seinen Tod und seine Auferstehung allen Menschen auf alle Zeiten hin offen.

Durch seinen Tod hat er stellvertretend für den Menschen die Konsequenzen der Gottferne auf sich genommen. Durch die Auferstehung hat er den Tod überwunden. Deshalb verliert der menschliche Tod seine Bedrohlichkeit, weil Nachfolger von Jesus wissen, dass sie ewiges Leben haben.

Nach seiner körperlichen Himmelfahrt erfüllte Jesus Christus an Pfingsten seine Verheissung, dass er seine Nachfolger nicht alleine zurücklassen werde, sondern sie mit seinem Geist, dem Heiligen Geist erfüllen werde. Menschen, die seither Jesus Christus als ihren Herrn anerkennen, haben diese Verheissung, dass ihnen alles vergeben ist, was sie von Gott trennte. Sie können mit Freude dem Beispiel ihres Herrn, Jesus Christus, nachfolgen und im Alltag die Bevollmächtigung des Heiligen Geistes erleben.

Durch diesen Geist werden sie befähigt, sich selbst und anderen zu vergeben. Sie werden befähigt, sich für die Absichten Gottes in dieser Welt zu verschenken, und sie können erleben, wie sich von innen heraus auch in der Gesellschaft der Friede des Reiches Gottes ausbreiten kann. Diese Einladung gilt allen Menschen: Jeder Mensch, der zu Jesus Christus kommt, wird von ihm nicht abgewiesen, sondern in das Haus des Vaters geführt.

Wenn du persönliche Fragen hast, so nimm Kontakt mit uns auf. Wir geben dir gerne Antwort und helfen dir auf dem Weg zu Jesus Christus hin.